Wähl GRAS!

Wähl GRAS am Juridicum –

denn Service allein ist keine Unipolitik!

Wir, die Grünen & Alternativen StudentInnen am Juridicum (jus.gras), kandidieren bei den kommenden ÖH-Wahlen auch auf Studienrichtungsebene am Juridicum.

Denn Service allein ist eben nicht genug!

Skripten verteilen und Studienberatung gehören natürlich zur Arbeit einer Fakultätsvertretung – doch das ist nicht alles!
Wir fordern:

  • Voraussetzungsketten abschaffen!
  • Bessere Betreuungsverhältnisse, mehr/ kleinere LVs!
  • FÜMs aufbrechen und umgestalten!
  • Verpflichtendes Jus-Latinum abschaffen!
  • Mehr Wahlfreiheit und Flexibilität im Studium!
  • Mehr freie Wahlfächer & persönliche Schwerpunktsetzung!
  • Freie PrüferInnenwahl!
  • Streaming von VOs, verstärkter Einsatz von Webressourcen!
  • Für ein barrierefreies Juridicum!

Daher wähl bei der ÖH-Wahl 2011 GRAS, und am Juridicum:

Kevin Hinterberger (Diplom)

Eva Pentz (Doktorat)

Du willst wissen, wie die ÖH-Wahl funktioniert? Schau auf die Wahlinfoseite der ÖH!

jusgras wk-flyer

ElefantInnenrunde zur ÖH-Wahl!
11. Mai 2011
19:00

Podiumsdiskussion zur ÖH Wahl 2011

Die ÖH Bundesvertretung lädt herzlich ein zur offiziellen Podiumsdiskussion der SpitzenkandidatInnen zur ÖH Wahl 2011.

Ab 19:00 begrüßt Moderator Armin Wolf die SpitzenkandidatInnen der großen ÖH Fraktionen.

C1, Altes AKH Hof2 auf der Uni Wien – 19:00-21:30

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bagru*gras*boku Fest!
12. Mai 2011
21:00

bagru*gras*boku Fest!

am 12. Mai, ab 21:00

Wir freuen uns auf einen tollen Abend im Tüwi. Mit wunderbarer Musik, freiem Eintritt und jede Menge Spaß!

Local Heros: Ost in Translation
Vorband: Traumwandler feat. Kristianix
http://www.myspace.com/dertraumwandler

DIY-Griller steht bereit, Cocktails wirds auch geben.
Nehmt Euer Grillzeug mit und feiert mit uns!

Nähere Infos: https://www.facebook.com/event.php?eid=117691394979679

Podiumsdiskussion: Frauen an der Uni
10. Mai 2011
20:00

Podiumsdiskussion – Frauen an der Uni

Feministische Wissenschaftskritik begründet sich auf der Notwendigkeit, dass in der Wissenschaft, wie in der Gesamtgesellschaft, Ausschlussmechanismen Frauen gegenüber bestehen bzw. Frauen weniger bzw. anders sichtbar sind und gemacht werden als Männer. Wissenschaft ist historisch gesehen sehr männlich geprägt und dient als Machtinstrument.

Mit:
* Anna Babka
Assistenzprofessorin Germanistik Uni Wien, Forschungsschwerpunkte: Literaturtheorie, Gender und Queer Studies, Postcolonial Studies

* Helga Gartner
Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies an der TU Wien

* Stefanie Bielowski
Frauenreferat der ÖH Uni Wien

* Maria Clar
Spitzenkandidatin der GRAS

* Helga Eberherr
wissenschaftl. Mitarbeiterin an der Abteilung Gender und Diversitätsmanagement an der WU

Wann: 10. Mai, 20:00

Wo: Hörsaal C2, Campus Uni Wien

Noch mehr Infos zu Feminismus und Wissenschaft:
http://wien.gras.at/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=27&Itemid=100

Frauen in der Wissenschaft

Frauen in der Wissenschaft sichtbar machen!

Vor allem Männer werden für wissenschaftliche Arbeiten honoriert, was patriarchale Strukturen aufzeigt und reproduziert. Beispielsweise stehen im Arkadenhof der Universität Wien 153 Gedenktafeln und Büsten von Männern, aber nur eine Tafel von einer Frau – von Marie von Ebner-Eschenbach. Ihr wurde 1899 das Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft verliehen – als einzige Frau bekam sie dieses von Kaiser Franz Joseph. 1900 wurde sie zur ersten Ehrendoktorin der Universität Wien ernannt.

Für uns als GRAS ist es wichtig, noch immer bestehende Diskriminierungen von Frauen in der Gesellschaft aufzuzeigen und dagegen zu kämpfen. In unserer Funktion als Studierendenvertretung setzen wir uns auch mit der Situation von Frauen in der Wissenschaft auseinander.

Wissenschaft produziert und reproduziert unsere Gesellschaft. Gleichzeitig finden sich gesellschaftliche Machtverhältnisse in der Wissensproduktion und somit auch in deren Erkenntnissen wieder.

Frauen wurde der Zugang zu den Hochschulen lange verwehrt und noch immer werden Frauen beim Zugang zu höheren wissenschaftlichen und politischen Sphären benachteiligt.

Wissenschaftlerinnen und ihre Arbeiten werden oft „übersehen“, ignoriert oder nicht ernst genommen. Dass Frauen weniger sichtbar gemacht wurden und werden, bestärkt das Fortkommen von Männern und damit männliche Strukturen. Für die systematische sexistische Diskriminierung in der Wissenschaft gibt es sogar einen Namen: Der Matilda Effekt thematisiert die ungleiche Verteilung wissenschaftlicher Anerkennung aufgrund von Geschlecht.

Feminize!

Diese zeigt sich vor allem in höheren Unisphären. Während es noch etwas mehr Studienanfängerinnen als Studienanfänger gibt, sind unter ProfessorInnen nur noch 17% Frauen. Rektorinnen gab es bisher überhaupt erst vier.

Für uns ist klar, wo für Frauen besondere Hürden eingebaut sind. Sie bestehen bei Aufnahmeverfahren, wie beispielsweise dem EMS-Test für das Medizinstudium, bis hin zur Habilitation, wo sich die meisten Frauen zum Abbruch ihrer universitären Laufbahn gezwungen sehen.

Solchen offensichtlichen Benachteiligungen gilt es entgegenzutreten!

Frauen in der Wissenschaft sichtbar machen!

Daher fordert die GRAS:

:: mehr Frauenförderung während des Studiums, z.B. Diplomandinnen-coaching

:: Umsetzung der Quoten in allen Unigremien

:: Feminismus als Querschnittsmaterie in allen Studien

:: Abschaffung der Habilitation

Der neue Legal Guide!

Ab heute erhältlich:

Der LEGAL GUIDE!

legal guide cover

Wir  alle  sind  in  unserem  Alltag  von  Recht  umgeben.  Egal  ob wir über die Straße gehen, arbeiten oder an einer Demonstration teilnehmen –  im Hintergrund  stehen  rechtliche Regelungen, die unsere Handlungen und die der anderen Menschen beeinflussen.

Teilweise sind die Regeln allgemein bekannt, wie beispielsweise das Verbot, bei Rot über die Straße zu gehen. In vielen Fällen ist aber vielen unklar, was rechtlich erlaubt und was verboten  ist, welche Rechte du einfordern kannst und welche Bedingungen dabei einzuhalten sind.

Was beispielsweise dürfen Securities? Welche Rechte habe ich bei einer Fahrscheinkontrolle? Wie kann ich Prüfungen anfechten? Was muss ich bei Demonstrationen beachten?

Zu diesen Fragen und vielen mehr bieten wir nun den Legal Guide an!

Hier kannst du den Legal Guide downloaden,

und hier gehts zu unserem Bestellservice - natürlich gratis!

Deine

jus.gras

Gegen Abschiebungen, für Internationalität!

Aktion: Abschiebung stoppen, Internationalität fördern

Am 14.4. 2011 haben wir vor der Universität Wien die Aktion “Abschiebung stoppen – Internationalität fördern” gestartet um auf die massive Schlechterstellung von internationalen Studierenden und Studierenden mit Nicht-EWR-StaatsbürgerInnenschaft aufmerksam zu machen. Mehr Fotos von der Aktion findest du hier und hier auf flickr.

Wissenschaft ist international

Wissenschaft lebt vom Austausch und ist damit international. Will Österreich Teil einer internationalen Wissenschafts- und Forschungsgemeinschaft sein, muss endlich Schluss gemacht werden mit dieser rigorosen Abschottungspolitik.

Die geltenden Fremdenrechtsbestimmungen richten sich gegen Einzelpersonen, denen beim Versuch in Österreich Fuß zu fassen alle erdenklichen Hürden in den Weg gelegt werden. Außerdem sind sie ein weiterer Auswuchs einer wissenschaftsfeindlichen Politik.

Aufgabe der ÖH

Für die GRAS fällt es ganz klar auch in den Aufgabenbereich der ÖH auf solch grobe Missstände in der Fremdenrechtspolitik hinzuweisen und sich aktiv für eine Verbesserung der Situation von Menschen, die zufällig nicht in Österreich geboren sind, einzusetzen.

Die ÖH ist die Interessenvertretung für alle Studierenden– so auch für die, die nicht aus Österreich kommen, aber hier studieren wollen. Um die Qualität der Universitäten und Fachhochschulen zu sichern, ist es notwendig einen internationalen Wissenschaftsbetrieb in diesem Land zu ermöglichen, der auch über den Tellerrand schaut.

No Border, no nation!

No Border No Nation – Stop Deportation!

postkarte

Ein Fokus auf viele jener österreichischen Gesetze, mit denen sich Studierende aus Nicht-EWR-Staaten herumzuschlagen haben: Für sie ist es fast unmöglich in Österreich zu studieren. Ihnen werden immense bürokratische sowie finanzielle Hürden in den Weg gelegt.

Ausländische Studierende müssen einen Antrag auf ein Studierendenvisum stellen. Dieses Visum kann nur im Heimatland beantragt werden.

Für Studierende an Universitäten, die eine Aufnahmeprüfung verlangen, bedeutet das nach Österreich zu fliegen, um sich zu inskribieren, die Prüfungen zu bestehen, wieder zurück zu fliegen, den Antrag auf ein Visum zu stellen und monatelang auf eine positive Behandlung zu warten.

Um als StudierendeR ein Visum zu bekommen, müssen folgende Nachweise erbracht werden:

- „Unbescholtenheit“mittels polizeilichem Führungszeugnis

- Finanzierungsnachweis nach § 293 ASVG (Stand 2007 – jährliche Indexanpassung): unter 24 Jahren ca. 4811,28 Euro, darüber ca. 8712 Euro

- Angehörige müssen als Einzelpersonen mindestens 726 Euro im Monat, Ehepaare 1092 Euro monatlich an Einkommen zur Verfügung haben

- beglaubigte Übersetzung der Dokumente, die zu einem Studium berechtigen (was z.B. für AsylwerberInnen aufgrund der Lage im Herkunftsland kaum möglich ist)

Damit nicht genug: Die wenigen, die all diese Einstiegshürden schaffen und damit Studierende an einer Österreichischen Universität sind, erwarten weitere Hürden:

- Studiengebühren in der Höhe von ca. 363,36 Euro im Semester,

- kein passives Wahlrecht bei ÖH Wahlen und somit die Unmöglichkeit ihre Anliegen selbst zu vertreten

- jedes Semester ein Nachweis über den Studienerfolg von 16 ECTS im Semester (UG §75 (6)) – sonst droht der Verlust der Aufenthaltsgenehmigung

- internationale Studierende haben keinen Zugang zum Arbeitsmarkt – nur in Ausnahmefällen ist es möglich geringfügig als Saisonarbeitskraft zu arbeiten (vgl. geringfügiges Einkommen von 360 Euro und benötigter Einkommensnachweis)

- internationale Studierende haben keine Möglichkeit Stipendien zu beantragen

… und zu behalten

Das Studierendenvisum stellt eine befristete Aufenthaltsgenehmigung dar. Studierende sind damit ständig davon bedroht, ihren Aufenthaltstitel aus willkürlichen Gründen zu verlieren.

Das bedeutet sie kommen ohne Verfahren(!!) in Schubhaft. Nach einer oft monatelangen Schubhaft – im neuen Fremdenrecht wird diese auf 10 Monate innerhalb von 18 Monaten ausgeweitet – folgt nicht selten eine Abschiebung.

Ein Aufenthaltsverbot kann aus verschiedenen Gründen ausgesprochen werden:

- öfter als einmal begangene Verwaltungsübertretung: Verwaltungsübertretungen sind z.B. Strafmandate wegen zu schnellem Fahren, Falschparken, die Anzeige wegen der Teilnahme an einer Demonstration (wie etwa Proteste gegen den WKR Ball), ein zu spätes Melden des Aufenthaltsortes (Umzug), …

- finanziellen Mittelnicht nachweisen können

- Ausübung einer Tätigkeit, die dem Ausländerbeschäftigungsgesetz [sic!] nicht entspricht („Schwarzarbeit“): Restriktive Arbeitsbestimmungen lassen vielen kaum eine andere Möglichkeit.

- Vermeintliches Angehören einer „kriminellen Organisation“: In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen rund um die #unibrennt Proteste führt dies zu einem bedrohlichen Szenario: Kommt hier der „Terrorparagraph“ §278a zur Anwendung sind internationale Studierende de facto von Abschiebung bedroht.

- zu spätes oder nicht- Nachweisen des nötigen Studienerfolges.

Fallbeispiel

Letzteres passierte einem Studenten der Politikwissenschaft. Er wurde nachts festgenommen mit den Optionen entweder einen Asylantrag zu stellen – oder in die Türkei abgeschoben zu werden.

Arslan konnte seinen Leistungsnachweis nicht fristgerecht einreichen – und musste um seinen Aufenthalt und sein Studium bangen. Glücklicherweise erfuhren StudienkollegInnen von seinem Problem und wurden gemeinsam mit der ÖH Uni Wien aktiv.

Ohne Visum und ohne Pass, ohne die Möglichkeit zu reisen und seine Familie zu besuchen, ständigen Schikanen der Fremdenpolizei ausgesetzt und unter massiver psychischer Belastung versucht Arslan nun fertig zu studieren. Die Anwaltskosten wurden von der ÖH Uni Wien übernommen, StudentInnen von deren Schicksal niemand erfährt werden chancenlos nach Hause geschickt.

Auch hier gibt es etliche ähnliche Fälle, die nie öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, da niemand davon erfährt.

… nach dem Studium

Auf Studierende aus Drittstaaten, die in Österreich ihr Studium abgeschlossen haben, warten weitere Auflagen:

- sie müssen einen Job mit einem Mindesteinkommen von 1.850 Euro im Monat nachweisen. Angesichts der AkademikerInnenarbeitslosigkeit und den widrigen Umstände für junge WissenschaftlerInnen vor allem zu Beginn ihrer Laufbahn, ist dies eine realitätsferne Hürde.

ÖH-Wahl 2011

Wir kandidieren!

Die Grünen & Alternativen StudentInnen treten an deiner Uni für die ÖH-Wahlen von 24.-26. Mai 2011 an! Wähle uns in deine Universitätsvertretung und somit auch in die Bundesvertretung!

Du kannst uns wählen!
Am 18.3. 2011 haben wir unser Spitzenkandidatinnenteam für die ÖH-Wahlen 2011 präsentiert: Maria Clar (22) und Janine Wulz (25).
Die Pressemappe kannst du als PDF downloaden.

Die Wahlkampfthemen der GRAS in einem Blick

Feminismus
Wir fokussieren diesmal auf Frauen in der Wissenschaft: Rektorinnen sind noch immer eine Seltenheit – und das obwohl 56 % der StudienanfängerInnen Frauen sind. Ungerechtigkeiten wie diese häufen sich immer dort, wo Macht größer wird: Also auch in der Wissenproduktion, den Lehr- und Lerninhalten der Uni. Und auch in der vermeintlich “objektiven” Wissenschaft setzt sich die Benachteiligung von Frauen fort, Frauen werden unsichtbar gemacht und viele Forschungsfragen können aufgrund der männlichen Norm erst gar nicht gestellt werden. Das führt nicht zuletzt zu fehlender Forschungsbasis in diesem Bereich, aber auch zu einer grundlegenden Verfälschung etlicher Forschungsergebnisse.

Demgegenüber sagen wir: Feminismus erkennt mehr!

Und fordern:

  • Kritischer Umgang mit wissenschaftlicher Erkenntnis!
  • Fördern von gesellschaftskritischer und damit unbequemer Forschung!
  • Männlich dominierte Wissenschaftstradition dekonstruieren! Raum für neue Denkansätze ermöglichen

Feminismus Plakat der GRAS 2011

Bildungspolitik
Die Anforderungen an junge Menschen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Wir sollen schnell studieren und möglichst viele Praktika machen; Auslandssemester, Fremdsprachen und soziale Kompetenz werden verlangt. Doch Begreifen braucht Zeit – und auch ab und zu Party machen, muss in einem Studi-Leben drin sein. Anstatt Studierende aber zu unterstützen, verschärft die Bundesregierung die Situation von uns Studierenden drastisch: Vom Wegfall der Beihilfen nach einer Mini-Studiendauer über Knock-Out-Prüfungen zu Beginn des Studiums bis zur Kürzung der Familienbeihilfe mussten wir Studierende in den vergangenen Jahren einen Schlag nach dem nächsten hinnehmen.

Demgegenüber sagen wir: Bildung kann mehr!

Und fordern:

  • Weniger Leistungsdruck und mehr Zeit zum Studieren
  • Eine Grundsicherung für StudentInnen
  • Studierendenfreundliche Studienpläne
  • Abschaffung der Hürden im Studium
  • Freie Wahlfächer und die Möglichkeit selbstbestimmt Studieren zu können
  • Mehr Mitbestimmung an den Unis

Bildung kann mehr! Plakat der GRAS 2011

Antirassismus
Studierende aus Staaten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) werden in Österreich systematisch und mehrfach diskriminiert – beim Zugang zu Studium und Arbeitsmarkt, während des Studiums und beim Wahlrecht. Die hohen finanziellen Anforderungen an Studierende aus Drittstaaten machen es nur wenigen möglich in Österreich zu studieren
und erschweren ihren Studienalltag erheblich.Diese Zustände sind nicht länger tragbar. Täglich bangen Menschen darum, ob sie inhaftiert und abgeschoben werden. Davon sind auch viele Studierende betroffen. Viel zu selten werden die Fälle bekannt, in denen Studierende aus nicht-EWR-Staaten hinter Österreichs Grenzen abgeschoben werden.

Demgegenüber sagen wir: Grenzen können gar nix!

Und fordern:

  • Gleichstellung aller in Österreich Lebender!
  • Menschenrecht auf Bildung für alle!
  • Passives Wahlrecht für alle!
  • Zugang zum  Arbeitsmarkt öffnen! Finanzielle und bürokratische Hürden abschaffen!

Ökologie
Die GRAS strebt eine Welt an in der alle Menschen ein Recht auf ein Leben in intakter Umwelt haben. Für unseren Einflussbereich fordern wir daher ein Nachhaltigkeitskonzept für jede Uni, Fachhochschule und Pädagogische Hochschule, dessen Umsetzung regelmäßig überprüft wird.
Außerdem finden wir es tragisch, dass vor 15 Jahren die Freifahrt für Studierende gekürzt wurde. Dass hier ökologische Forderungen sich mit sozialen Forderungen überschneiden ist klar erkennbar. Hier möchte die GRAS ansetzen und die soziale Komponente ökologischer Politik hervorkehren. Wir fordern die Freifahrt zurück, als Lebenszeichen für nachhaltige Verkehrspolitik!

Wir sagen also: Nachhaltigkeit bringt mehr!

Und fordern daher:

  • Ein Nachhaltigkeitskonzept für die Uni!
  • Freifahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln! Mülltrennung, Recycling und co. als Selbstverständlichkeit!
  • Mensen mit leistbarem Bio-Essen!

Nachhaltigkeit bringt mehr! Plakat der GRAS 2011.