Fest.Spielen – Feminismen feiern.

Das Referat für feministische Politik organisiert zum ersten Mal Fest.Spielen., mit einem 18-tägigen, außergewöhnlichen und vielfältigen Programm. Der krönende Abschluss findet am 27. April im Ragnarhof statt.

Alle mit einem (*) markierten Veranstaltungen sind für women* only. Anmeldung spätestens bis zu 2 Tage vorher. Begrenzte TeilnehmerInnenzahl. Die Teilnahme ist immer kostenlos! Alle infos zu den Veranstaltungen unter http://www.oeh.ac.at/fem

– ABSCHLUSSPARTY –

27. April || 20:00 Uhr
FEST-SPIEL-ENDE – ABSCHLUSSPARTY
Ragnarhof | 1160 Wien, Grundsteingasse 12

LIVE:
YASMO (http://www.yasmo.at/)
wosisig (http://www.wosisig.at/)

DJANES:
Ravissa (addiction)
https://www.facebook.com/ravissa.dj
www.myaddiction.at

– PROGRAMM –

- 10. April || 19:00 Uhr
LOS.SPIELEN ERÖFFNUNGSABEND UND VORTRAG ÜBER FEMO˜ (*) Ein Streifzug durch die Geschichte des internationalen Frauencamps auf Femø
mit Karin Schönpflug
Stichwort | 1040 Wien, Gusshausstraße 20/1
Link: http://www.stichwort.or.at/

- 11. April || 16.00“18.00 Uhr
STADTSPAZIERGANG: WIR WOLLEN FREIHEIT, FRIEDE, RECHT
Auf den Spuren der Frauenbewegung mit Petra Unger
Treffpunkt: Mariahilferstraße, Ecke Stumpergasse
Anmeldung unter: frauenreferat@oeh.ac.at
Link: http://www.petra-unger.at/

- 12. April || 15:00“17:00 Uhr
QUEER TANGO WORKSHOP
Selbsterfahrungsworkshop in Kooperation mit der hmdw
Uni für Musik und darstellende Kunst | Clara-Wieck-Schumann-Saal
1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1
Anmeldung unter: hmdw-frauen@mdw.ac.at
Link: http://www.tango-in-progress-vienna.at/

- 13. April || 14.00“18.00 Uhr
GUERILLA KNITTING WORKSHOP
Theoretische und praktische Einstige in die strickende Stadtverschönerung
ÖH-Bundesvertretung | 1040 Wien, Taubstummengasse 7-9
Anmeldung unter: strickistinnen@gmail.com
Link: http://strickistinnen.blogspot.co.at/

- 15. April || 15:00“17:00 Uhr
STENCIL WORKSHOP (*)
Sprühen mit Schablonen für Einsteigerinnen und Fortgeschrittene
UFO | 1090 Wien, Berggasse 5/24
Anmeldung unter: frauenreferat@oeh.ac.at

- 16. April || 16:00“20:00 Uhr
PROGRAMMIER-WORKSHOP (*)
Einführung in die freie Programmiersprache Pure Data
Laptop mitnehmen!
Mz. Baltazar‘s laboratory | 1150 Wien, Sechshauserstraße 28/3
Anmeldung unter: frauenreferat@oeh.ac.at
Link: http://www.mzbaltazarslaboratory.org/

- 17. April || 16:00“19:00 Uhr
RECHERCHE-WORKSHOP (*)
Wissensort Frauenbewegungsarchive: Führung im Stichwort, (Online-)Einblick in feministische Archive und Bibliotheken international
Laptop mitnehmen!
Stichwortarchiv | 1040 Wien, Gusshausstraße 20/1
Anmeldung unter: office@stichwort.or.at
Link: http://www.stichwort.or.at/

- 18. April || 11:00“14:00 Uhr
FAHRRAD-SELBSTHILFE-WORKSHOP (*)
Erlernen der Grundlagen für Reparieren und Servicieren des eigenen Rades
Bike Kitchen | 1150 Wien, Goldschlagstraße 8
Anmeldung unter: frauenreferat@oeh.ac.at
Link: http://www.bikekitchen.net

- 19. April || 15:00“19:00 Uhr
GUERILLA GARDENING WORKSHOP
Gartenkltheoretischer und praktischer Einstieg in die blühende Stadtverschönerung – Bitte passende Kleidung anziehen!
PerpetuuMobile 2.3 | 1150 Wien, Geibelgasse 23
Anmeldung unter: ggardening@kukuma.org
Link: http://ggardening.blogsport.eu/

- 19. April || 20:00 Uhr
SPRACHKUNST-LESUNG
Lesung der Frauen der Sprachkunstklasse, Universität für angewandte Kunst
Chicklit | 1010 Wien, Kleeblattgasse 7
Link: http://www.dieangewandte.at/

- 20. April || 10:00“18:00 Uhr
DJANE-WORKSHOP (*)
Einstieg ins Auflegen mit Djane Lighta
Platten mitnehmen!
ÖH-Büro Akademie der bildenden Künste Wien | 1010 Wien, Schillerplatz 3
Anmeldung unter: frauenreferat@oeh.ac.at

- 22. April || 16:00“20:00 Uhr
MICROCONTROLLER-WORKSHOP (*)
Praktische Einführung in Arduino
Mz. Baltazar‘s laboratory | 1150 Wien, Sechshauserstraße 28/3
Anmeldung unter: frauenreferat@oeh.ac.at
Link: http://www.mzbaltazarslaboratory.org/

- 23. April || 16:00“19:00 Uhr
FAHRRAD-SELBSTHILFE-WORKSHOP (*)
Erlernen der Grundlagen für Reparieren und Servicieren des eigenen Rades
Bike Kitchen | 1150 Wien, Goldschlagstraße 8
Anmeldung unter: frauenreferat@oeh.ac.at
Link: http://www.bikekitchen.net/

- 24. April || 10:00“18:00 Uhr
SELBSTVERTEIDIGUNGS-INTENSIVKURS TAG 1 (*)
2-tägiger WEN-DO-Kurs, Selbstbehauptung- und verteidigung
fZ | 1090 Wien, Währingerstraße 59/Stiege 6
Anmeldung unter: frauenreferat@oeh.ac.at
http://wolfsmutter.at/sistaz/wendo_wien/wendo.php

- 25. April || 10:00“18:00 Uhr
SELBSTVERTEIDIGUNGS-INTENSIVKURS TAG 2 (*)
2-tägiger WEN-DO-Kurs, Selbstbehauptung- und verteidigung
fZ | 1090 Wien, Währingerstraße 59/Stiege 6
Anmeldung unter: frauenreferat@oeh.ac.at
http://wolfsmutter.at/sistaz/wendo_wien/wendo.php

- 26. April || 20:00 Uhr
KARAOKE-SINGEN (*)
Ein gemeinsamer Abend im Frauencafé
Frauencafé | 1080 Wien, Lange Gasse 11
http://www.frauencafe.com/

- 27. April || 17:00 Uhr
FEMESSE – Partyauftakt
Alle teilnehmende Orgas von Fest.spielen stellen sich mit Infoständen vor, dazu gibt’s ein Kuchen-Buffet!
Ragnarhof | 1160 Wien, Grundsteingasse 12

Prekär arbeiten, prekär leben?
1. Mai 2011
12:00

Prekär arbeiten, prekär leben?

Die GRAS beteiligt sich und ruft schon jetzt zur fünften Mayday-Parade in Wien am 1. Mai 2011 auf.

Hier der offizielle Aufruftext:

Musst du arbeiten? Willst du arbeiten? Hast du bezahlte Arbeit? Darfst du arbeiten? Darfst du hier leben? Wovon lebst du? Hast du freie Zeit? Was machst du, wenn du krank bist? Was machst du im Alter?:Was wünschst du dir? Wie wehrst du dich? Wie organisierst du dich?

Wir pfeifen auf die Karotte vor der Nase, die das schöne Leben versprechen soll. Wir sagen der Entsicherung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse den Kampf an.

Am 1. Mai heißt es daher wieder::MAYDAY! MAYDAY!:Auf zur Parade der Prekären! Die:MAYDAY!-Parade in Wien verbindet die Vereinzelten, stärkt die Verunsicherten und schafft Aktionsradius. Wehren wir uns gemeinsam!

Noch zu warten ist Wahnsinn! Raus auf die Straßen!

Wir ermächtigen uns selbst zum Sprechen und Handeln.:Organisierung ist unser Trumph, vielfältige und offensive Aktionsformen unser Joker.:Wir machen die verschiedenen Aspekte der gegenwärtigen Prekarisierungsprozesse sicht- und hörbar, um den vorherrschenden Zustand der Zersplitterung und Isolation zu überwinden und eine Basis für gemeinsames politisches Agieren zu schaffen. Und wir werden nicht mehr länger warten:ñ auf einen Lichtblick, die Revolution, die neoliberale Apokalypse oder eine soziale Bewegung. Do it yourself: Wir sind die Bewegung!

Organisieren wir uns

Wir sind wendige Jongleur*innen unserer Jobs, wahre Schlangenmenschen der Flexibilität.Undokumentiert, saisonal und befristet Beschäftigte, Schein- und so genannte ìNeue Selbstständigeî, Niedriglohnjobber_innen, Erwerbsarbeitslose, Projekt-, Teilzeit- oder LeiharbeiterInnen, unbezahlte Reproduktionsarbeiter#innen: Wir alle leben und arbeiten prekär.

Ein Parade Beispiel

Während die Supermarktangestellten zu Niedrigstlöhnen schuften und sich Studierende, so lange sie nicht aus einem so genannten Drittstaat kommen, zumindest durch geringfügige Jobs und unbezahlte Praktika wursteln ìdürfenî, werken Pflege- und KulturarbeiterInnen zwar virtuos aber oftmals sozialversicherungslos. Den Erwerbsarbeitslosen wird genauso, wie den unter der Armutsgrenze lebenden Empfänger&innen der neuen ìMindestsicherungî, durch ständige Disziplinarandrohungen der Handlungsrahmen eingeschränkt. Die freiberuflichen Wissensarbeiter*innen sind auch von längerfristigen Perspektiven ìbefreitî, während die papierlose und dadurch umfassend entrechteten Sexarbeiter_innen versuchen, sich ihr Leben zu regeln.

Her mit dem schönen Leben

Prekarisierung ist ein Prozess, der nicht nur die Arbeitsverhältnisse umfasst. Deshalb wendet sich:MAYDAY!:auch an all diejenigen, die wohnungslos sind und trotzdem für ihre Notschlafstellen zahlen müssen; an all diejenigen, die in Wagenburgen leben wollen, aber durch die städtische Wohnpolitik sesshaft gemacht werden sollen; an all diejenigen, die Häuser- und Wohnungen besetzen (müssen), weil andere in Palästen leben; an all diejenigen, die:aufgrund ihrer politischen Aktivität kriminalisiert werden; an all diejenigen, die arbeiten und trotzdem zu wenig zum Leben haben; und an all diejenigen, die konstruierte Grenzen überschreiten.

Her mit:der:Bewegungsfreiheit für Alle! Wir wollen mobil sein, aber ohne dazu gezwungen zu werden ñ und bleiben wann und wo es uns passt! Wir wollen freien Zugang zu Bildung und zu Wissen! Wir wollen selber über unser Leben bestimmen, wir wollen die gleichen Privilegien für Alle und wir wollen noch vieles mehr!
Darum und aus vielen anderen Gründen schreien wir::MAYDAY! MAYDAY!
Das Alarmsignal in Seenot geratener Schiffe haben wir uns als Schlachtruf angeeignet, um den Zustand zunehmender Prekarisierung von Leben und Arbeit zu betonen und die Vernetzung der prekären Kämpfe weiter voranzutreiben. Sei dabei!
!! Prekär Kämpfen, Prekär Tanzen !!

Links:

Film und Workshop
30. März 2011
20:15
8. April 2011
18:00

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Film und Workshop: “Warum Israel” und Antisemitismus

Filmcover

Wir freuen uns, euch folgenden Film und Workshop im Rahmen der GRAS-Filmreihe präsentieren zu dürfen:

Warum Israel (1973)
30.03.2011
Regie: Claude Lanzmann
Sprache: O.m.engl.U.

20:15 Hörsaal 42 , Hauptgebäude Uni Wien

Warum Israel ist kein Film der eine Frage stellt, sondern eine Antwort bietet – so kann der franzö- sische Originaltitel “Pourquoi Israel” auch “Darum Israel” heißen. Der Film geht der Frage nach, wie die zukünftigen, gerade-erst-angekommenen und schon lange anwesenden Israelis den jungen Staat erleben. Menschen, die aus verschiedensten Sichten ihr Erleben einer „Normalität die das eigentlich Anormale ist“ (CL) darlegen, können oft mehr erklären und begründen als distanzierte Diskussionen.

Mehr Infos zum Film findest du hier im Artikel “Claude Lanzmann und “Pourquoi Israel” !

Passend dazu laden wir zum Workshop Antisemitismus mit Heribert Schiedel am 8.April um 18:00 in den Hörsaal B am Unicampus!

Der Workshop verlangt außer der Bereitschaft zu einer dezitiert kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema weder Vorkenntnisse, Kosten noch eine verbindliche Anmeldung: Schau einfach vorbei!

Antisemitismus – Chancen und Grenzen der Aufklärung

Das Feindbild „Jude“ stiftet Sinn, wo keiner ist, und darum haben manche den Antisemitismus zu Recht mit Religion verglichen. Wenn es stimmt, dass der Antisemitismus mehr ist als die Summe antijüdischer Vorurteile, nämlich eine umfassende Weltanschauung, die mit der entsprechenden Leidenschaft vertreten wird, dann eignen sich rationale Widerlegungen dieser Vorurteile zu seiner Bekämpfung nur sehr eingeschränkt. Der Antisemitismus hat seine Ursachen nicht bei den realen Jüdinnen und Juden, sondern…

…sondern im spätbürgerlichen Subjekt: Er hilft diesem (insbesondere in Krisenzeiten) gegen soziale und neurotische, bis ins Paranoide steigerbare Angst. Als personalisierende Pseudoerklärung undurchschauter Verhältnisse wächst er in dem Ausmaß, in dem sich das Subjekt diesen Verhältnissen als ohnmächtig und hilflos ausgeliefert sieht. Wenn etwas in der Lage zu sein scheint, den Antisemitismus zu bekämpfen, dann ist es immer noch die Aufklärung. Jedoch nicht die über die anderen, die Objekte des Hasses, sondern Aufklärung über einen selbst und über die Herrschaft, unter der leider noch zu leben ist.

Du hast noch weitere Fragen zum Workshop?

Dann schreibe uns unter aktiv@gras.atDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

ÖH-Wahl 2011
24. Mai 2011 08:00bis26. Mai 2011 17:00

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ÖH-Wahl 2011

Vom 24. bis 26. Mai 2011 findet dieses Jahr die ÖH-Wahl statt – hingehen und mitbestimmen!

jus.gras Plenum – jeden Dienstag

Wir laden euch wieder herzlich zum jus.gras Plenum ein. Dieses findet jeden Dienstag um 20:00 im GRAS-Büro in der Lindengasse 40 statt. (Durch den Hof, mit dem Lift ganz hinauf) Dort besprechen wir Projekte, Veranstaltungen und jede Menge Themen rund ums Juridicum und darüber hinaus.

Komm doch einfach vorbei oder schreib uns unter jus@gras.at

Lichtertanz gegen Rosenkranz!
25. März 2010
19:00

Lichtertanz gegen Rosenkranz!

Am 25. März findet um 19:00 der “Lichtertanz gegen Rosenkranz” statt – nachdem über Facebook und Co. der Protest gegen eine Präsidentschaftskandidatin aus der extrem Rechten schon laut geworden ist, gilt es nun diesen auch auf die Straße zu tragen! Es gibt keinen Platz für rassistische Politik, weder in der Gesellschaft noch in der Hofburg!

Wann: 25. März, 19:00

Wo: Ballhausplatz

Was: Lichtermeer

Demo: Für freie Bildung!
28. Oktober 2009
17:00

Große Demo

Die WU-Demo beginnt und bewegt sich ab 16 Uhr in Richtung Hauptuni.

Gegen 16:45 Uhr: Demo-Treffpunkt der Studierenden der Bildungswissenschaft, vor dem Institutshaustor des Institiuts Ganisonsgasse 3. Um 17:00 Uhr startet die Demo bei der Hauptuni. Sie führt über den Minoritenplatz und endet wieder vor der Hauptuni. Alle Forderungen sind unter http://unsereuni.at zu sehen.

jus.gras Plenum
29. Oktober 2009
20:00

Gründonnerstag

Am 29. Oktober 2009 findet das nächste Plenum der jus.gras statt, und du bist herzlich eingeladen. Schau doch einfach mal vorbei!

Wo: im Café Möbel (dasmoebel.at, Burggasse)

Wann: ab 20:00

Komm doch einfach mal vorbei und lern uns kennen – hier ist genug Zeit zum Plaudern, Diskutieren und Pläne schmieden!

deine jus.gras

jus@gras.at

Demo: Asyl ist Menschenrecht!
20. Oktober 2009
18:00

Kundgebung: Asyl ist Menschenrecht

Die Flüchtlingsorganisation Asyl in Not ruft zur Kundgebung gegen die geplante Novelle des Fremdenrechts am 20. Oktober auf. Wir unterstützen diesen Aufruf.

Dienstag, 20. Oktober 2009
18 Uhr, Innenministerium, Minoritenplatz, Wien

Asyl ist Menschenrecht
Daher: Nein zu diesem Gesetz! Rücktritt von Fekter – jetzt!

Innenministerin Fekter hat eine Novelle zum Asyl- und Fremdenrecht vorgelegt, die unsagbares Leid über viele unschuldige Menschen bringen wird.

Unbescholtene Flüchtlinge sollen schon am Beginn des Verfahrens in Schubhaft kommen. Gleich beim ersten Bescheid, der sie in einen anderen EU-Staat, z.B. Griechenland oder Polen, ausweist, egal wie unsäglich schlecht die dortigen Asylbedingungen sind.

Tausende sollen hinter Gitter. Unter ihnen verzweifelte und traumatisierte Menschen, die der Folter und dem Tod entronnen sind. Ihre einzige „Schuld“: Sie suchen Schutz in Österreich. Schubhaft heißt: Gefängnis ohne Urteil, ohne Delikt. Fekter ist nicht fähig und nicht willens, die Menschenrechte in Österreich zu gewährleisten. Die Bedingungen in der Schubhaft sind nicht menschenrechtskonform; der Europarat bezeichnet sie als „gänzlich unakzeptabel“.

Die Beschwerdefrist in solchen Verfahren wird auf eine Woche (bisher zwei) verkürzt. Wer das zugewiesene Gebiet (meist Traiskirchen) verlässt und z.B. nach Wien fährt, um einen Rechtsbeistand zu suchen, wird sofort verhaftet. Menschen hinter Gittern finden aber schon gar keinen Rechtsbeistand. Also Abschiebung ohne Beschwerde – kurzer Prozeß!

Auch „Folgeanträge“ soll es nicht mehr geben. Welche Schicksale stecken hinter diesem Wort?

Ein anerkannter Flüchtling heiratet eine Frau, deren Asylantrag abgewiesen ist, sie wird schwanger und stellt einen neuen Asylantrag. Das Kind darf bleiben, es erhält wie sein Vater Asyl. Nur die Mutter muss fort, wenn es nach Fekter geht. Ohne ihr Kind!

„Folgeanträge“ konnte man bisher stellen, wenn man in Österreich an Demonstrationen gegen das Regime im Heimatland teilnahm (IranerInnen etwa gegen Ahmadinejads Wahlbetrug!). Auch das will Fekter unterbinden. Für Exil-DemonstrantInnen heißt es in Zukunft: Abschiebung – möglicherweise in den Tod.

So wie jede Verschärfung des Fremdenrechts bisher wird auch dieser Gesetzentwurf nur die Rechtsparteien stärken. Gründe, Fekters Rücktritt zu fordern, gibt es aber noch viel mehr:

Erst wurde der tschetschenische Flüchtling Umar I. auf offener Straße in Wien ermordet; seinen Antrag auf Personenschutz hatten Fekters Behörden abgelehnt.
Polizisten prügeln den US-amerikanischen Lehrer Mike B. in Wien krankenhausreif.
Im Sommer erschossen Polizisten ein 14jähriges Kind.
Und nun starb, nach sechs Wochen Hungerstreik, der junge Inder Gaganpreet Singh K. in der Schubhaft unter den Augen der Polizei…

Es ist Zeit, dass es anders wird. Diese Novelle darf nicht beschlossen werden. Fekter muß gehen. Das gesamte bestehende Fremdenrechtspaket gehört aufgehoben und durch ein modernes, den Grundrechten verpflichtetes Asyl- und Einwanderungsrecht ersetzt. Die Menschenrechte müssen wieder gelten in diesem Land!

Initiator: Asyl in Not.

UnterstützerInnen (Stand 1.10.): Afrodia, aks-Wien, Asyl in Not, Asylkoordination Österreich, Die Bunte Zeitung, Ehe ohne Grenzen, FC Sans Papiers, Flüchtlings- und Deserteursberatung, Gesellschaft für bedrohte Völker, GPA-djp-Jugend, Die Grünen Österreich, Die Grünen Wien, Grüner Rathausklub, Kukuma, Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit (LeEZA), Linkswende, Österreichische HochschülerInnenschaft-Bundesvertretung, Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ), SJ Wien, SOS Menschenrechte Österreich, SOS Mitmensch, Tres Monos, Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), Verein Südwind Entwicklungspolitik, Verein Ute Bock, Wiener Integrationskonferenz, WUK-Vorstand.

jus.gras Plenum
15. Oktober 2009
18:00

Gründonnerstag

Am 1. Oktober 2009 findet unser erstes Plenum im Wintersemester statt, und du bist herzlich eingeladen. Schau doch einfach mal vorbei!

Wo: im Café Möbel (dasmoebel.at, Burggasse)

Wann: ab 18:00

Komm doch einfach mal vorbei und lern uns kennen – hier ist genug Zeit zum Plaudern, Diskutieren und Pläne schmieden!

deine jus.gras

jus@gras.at

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